albert mooren halle

Projektlaufzeit                                                  

seit 2024

Baukosten / Bauvolumen                

4,1 Mio € / 280 m²                                                                    

Die Albert-Mooren-Halle wurde 1975-1978 als Mehrzweckhalle mit Gaststätte und Wohnung von dem Kempener Architekten Heinz Cobbers erbaut. Sie liegt in der ehemals selbstständigen Gemeinde Oedt, die heute ein Ortsteil der Gemeinde Grefrath, Kreis Viersen ist.

Seit der Erbauung dient die Albert-Mooren-Halle als kommunales Bürgerhaus mit Gastronomie, Saalbetrieb und großer Bühne und bietet daneben heute vielseitige Räumlichkeiten für kulturelle und gesellige Veran-staltungen. Die Halle dient außerdem als Treffpunkt zahlreicher regionaler Vereine und Gruppen. So befin-den sich in den Räumlichkeiten im Kellergeschoss zwei Kegelbahnen, ein Schießstand sowie ein Chorraum. Weitere Räumlichkeiten wurde zeitweise u.a. als Jugendtreff und Diskothek genutzt.

Im Rahmen des integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für Oedt (ISEK) soll die Halle umfas-send saniert werden. Ausgehend von der heutigen Grundstruktur des Gebäudes soll die Raumaufteilung von Saal, Gastronomie und Veranstaltungsräumen zukunftsfähig konzipiert werden. Eine energetische Sanierung der Gebäudehülle wird nicht durchgeführt. Lediglich die sanierungsbedürftigen Fenster- und Außentüranlagen sollen im Zuge der Maßnahme ausgetauscht werden.

Neben der vollständigen Erneuerung der Haustechnik, die im Zuge der Maßnahme auf Nahwärme mit nachhaltiger Energieproduktion umgestellt wird und im Sinne der Städtebauförderung in Bezug auf Anpassungen an den Klimawandel und Klimaschutz messbare Ergebnisse bringen soll, ist die Herstellung der Barrierefreiheit des gesamten Gebäudes von hoher Bedeutung.

Die sich daraus ergebenden Bedarfe an die Neugestaltung des Innenraums rückt im Kontext an die Erfordernisse aus der Haustechnik fast in den Hintergrund. Anforderungen werden, insbesondere unter Berücksichtigung eines engen Budgets, in erster Linie an die Funktionalität des Gebäudes gestellt. Analysen bereits bei Planungsstart vorhandener Vorentwurfsvarianten prüften ausdrücklich die Verhältnismäßigkeiten der Maßnahmen zum tatsächlich dadurch entstehenden Mehrwert und konnten in diesem Kontext erheblich minimiert werden.

Fotos: Thomas Mayer, Neuss

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TRH

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