wagenumlauf zollverein

Projektlaufzeit                                                  

2023 - 2025

Baukosten / Bauvolumen                

1,2 Mio € / 3.000 m²                                                                     

Der Wagenumlauf Nord-West ist Bestandteil der Schachtanlage 1/2/8 und befindet sich auf dem Areal des UNESCO-Welterbes Zollverein. Auf dem Areal der Zeche Zollverein wurde zwischen 1851 und 1986 Steinkohle gefördert. 1932 wurde die Zentralschachtanlage XII in Betrieb genommen. Damit wurde die gesamte Förderung der Zeche Zollverein über Schacht XII gefördert. Aufgrund umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen in der Förderung sowie das Tieferteufen des Schachtes, wurde eine Reserveanlage benötigt, die in der Lage war, die Förderausfälle der Anlage XII auszugleichen. Daher wurde die Schachtanlage 1/2/8 in den 1950er Jahren grundlegend modernisiert.

Die Außenbrücken des Wagenumlaufs liegen frei und die Konstruktion ist den Wetterverhältnissen ungeschützt ausgesetzt. So kommt es zu typischen Korrosionsschäden am Tragwerk und an den Bewehrungsstäben der Betondecke, es führt zu Rissen und Abplatzungen. Die Brücken müssen aktuell als Schutz der Besucher mit Netzen eingehaust werden, in denen sich der herabfallende Bauschutt sammelt. Das Regenwasser wäscht die Zementpaste im Beton aus. Die Festigkeit des Betons wird verringert und die Oberfläche ist porös geworden. Die Brücken wurden durch eine denkmalgerechte Betoninstandsetzung, Korrosionsschutzarbeiten und Schlosserarbeiten wieder für den Denkmalpfad begehbar gemacht.

Fotos: Thomas Mayer, Neuss

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